{"id":15,"date":"2019-03-22T11:49:35","date_gmt":"2019-03-22T11:49:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.starrag-clach.ch\/?page_id=15"},"modified":"2020-01-09T09:11:51","modified_gmt":"2020-01-09T09:11:51","slug":"geschichte-und-entstehung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.starrag-clach.ch\/?page_id=15","title":{"rendered":"Geschichte und Entstehung"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Entstehung<\/h2>\n\n\n\n<p>Schon relativ fr\u00fch entdeckte ich meine Vorliebe f\u00fcr Whisky, genauer 1997 als ich meine 1. Flasche Single Malt (Bruchladdich 10Years) kaufte.<br>Marc begann sich ebenfalls f\u00fcr das Trinken von Single Malts zu interessieren und kaufte 2005 seine 1. Flasche Mortlach 16 Years Old (Flora and Fauna)<br>Werner, der dritte und \u00c4lteste im Bunde war bis 2005 kein Whiskytrinker, sondern hatte sich sowohl beim Konsum als auch der Herstellung, den Edelbr\u00e4nden verschrieben. So liess er nach eigenen Vorstellungen, Quitte, Apfel, Zwetschge usw. brennen.<br><br>Nach einer zweiten Familienreise nach Schottland 2012, den Besuchen von Destillerien und diverser Whisky-Schiffe, dem Tasten und Geniessen unz\u00e4hliger Sorten Whiskys und den wiederholten Sticheleien, Werner solle doch einmal &#8222;etwas Richtiges&#8220; brennen lassen (meist nach dem Genuss von ein, zwei Gl\u00e4sern Single Malts), wurde aus dem Scherz eine Idee, die keinem von uns mehr aus dem Kopf ging.<br>So wurde recherchiert wo man geeignete F\u00e4sser, Malzw\u00fcrze etc.  her bekommen k\u00f6nnte. Dabei hat uns auch der Brennmeister von Werners bisherigen Br\u00e4nden gut beraten.<br><br>Im Fr\u00fchling 2014 war es dann endlich so weit: Unser erster Bierbrand wurde in ein 30l Sherry-Fass gef\u00fcllt und im hauseigenen Keller deponiert.<br>Im Jahr 2015 gab es keinen weiteren Brand, da wir uns nicht zu 100% sicher waren, dass unser 1. Whisky auch wirklich das werden w\u00fcrde, was wir uns erhofften. Zudem bringt die Herstellung einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand mit sich. Wir beschlossen kein Risiko einzugehen und abzuwarten um zu sehen, wie sich unser Erstling machen w\u00fcrde.<br><br>2016 war klar:  Alles entwickelte sich bestens und wir beschafften uns ein 55l Bourbon-Fass der Destillerie Garrison Brothers, das mit einem neuen Rohbrand bef\u00fcllt wurde.<br><br>Der Fr\u00fchling 2017 wurde von uns sehnlichst erwartet. Endlich war es so weit! Wir konnten die erste Abf\u00fcllung vornehmen: 45 Flaschen wurden bef\u00fcllt und sowohl an Freunde und Bekannte, wie auch an einen kleinen Kreis von aussenstehenden  Interessenten verkauft. Bereits 4 Wochen nach der Abf\u00fcllung waren alle Flaschen weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden positiven R\u00fcckmeldungen und die sehr grosse Nachfrage nach weiteren Flaschen motivierte uns nat\u00fcrlich und so waren wir bem\u00fcht, jedes Jahr eine neue Charge zu produzieren. Neue F\u00e4sser wurden angeschafft und bef\u00fcllt.<br>Derzeit beherbergt der Keller 6 F\u00e4sser mit einem Gesamt-Fassungsverm\u00f6gen von gut 600 Litern werdendem Whisky.<br>Trotz allem sehen wir das Ganze noch immer als unser Hobby, was es auch bleiben soll!<br>Wir m\u00f6chten Spezielles ausprobieren und vielleicht auch Wege beschreiten, welche die traditionellen oder verkaufsorientierten Hersteller nicht in Betracht ziehen oder als zu abwegig oder risikoreich erachten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Namensfindung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir haben lange \u00fcberlegt und viele Diskussionen gef\u00fchrt, wie wir unseren Whisky  nennen wollen.<br><br>Es sollte Etwas sein, das den Whisky mit uns verbindet. Wir alle wohnen in H\u00f6lstein BL, aber ihn einfach &#8222;H\u00f6lsteiner&#8220; zu nennen schien uns sehr unpassend. Auch den Familiennamen zu nutzen, wollte uns nicht so wirklich gefallen.<br>Erst als Werner, eher beil\u00e4ufig, eine Geschichte aus den 60ger Jahren erz\u00e4hlte, kamen wir der L\u00f6sung n\u00e4her: Zu diesen Zeiten lebten in den Waldgebieten um unser Dorf scharenweise Kr\u00e4hen (im \u00f6rtlichen Dialekt als &#8222;Gwaag\u00e4&#8220; bezeichnet). Im Herbst sah man die Arbeitnehmer der ortsans\u00e4ssigen Uhrenfabrik Oris jeden Tag, ob bei sch\u00f6nem oder schlechtem Wetter, mit Schirm oder Hut zur Arbeit gehen. Der Grund daf\u00fcr war, dass jeweils am Feierabend um 17.30h, die Kr\u00e4hen von \u00fcberall her mit einem Riesenspektakel \u00fcber H\u00f6lstein hinweg zur\u00fcck in ihre Nester flogen und dabei ihre Ausscheidungen fallen liessen, so dass die Arbeiter mit ge\u00f6ffneten Schirmen nach Hause gehen mussten.<br>Schnell entwickelte sich f\u00fcr das Dorf der \u00dcbername Gwaagenstein.<br>Mit dem Namen Gwaagensteiner waren wir aber auch nicht gl\u00fccklich, da dies mehr an einen Kirsch oder \u00c4hnliches in dieser Richtung erinnerte. Es musste irgendwie noch eine Bindung zum Whisky selber her. Wir versuchten es mit Englisch was zu Crowstone f\u00fchrte &#8211; auch nicht berauschend.<br>Nach einem Weilchen fiel uns ein, dass Englisch ja eigentlich gar nicht die Ursprungssprache der Schotten ist und so recherchierten wir im schottisch-g\u00e4lischen W\u00f6rterbuch.<br>Das Ergebnis kennt ihr: Starrag Clach, ein Name der sowohl unsere Herkunft als auch den Ursprung der Whiskykultur miteinander verbindet.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung Schon relativ fr\u00fch entdeckte ich meine Vorliebe f\u00fcr Whisky, genauer 1997 als ich meine 1. 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